Regionale Themen und Projekte

Die Planungsregion Kandertal beschäftigt sich mit vielfältigen regionalen Themen, die über einzelne Gemeinden hinausgehen. So ist die Geschäftsstelle erste Anlaufstelle für Gesuche um einen Beitrag aus der Neuen Regionalpolitik NRP. Zu ihren Aufgaben gehören weiter die Koordination von landwirtschaftlichen Landschafts- und Biodiversitätsbeiträgen, die regionale unabhängige Energieberatung, regionale Mobilität oder die Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum. Die Planungsregion unterstützt und berät bei der Entwicklung von NRP-Projekten, vernetzt verschiedene Akteure und koordiniert gemeindeübergreifende Aufgaben.

Auf diese Weise trägt sie dazu bei, das Kandertal als Lebens-, Wirtschafts- und Freizeitraum nachhaltig zu stärken und weiterzuentwickeln.

Die «NRP» ist ein Instrument von Bund und Kanton zur Förderung des ländlichen Raums. Die Bestrebungen der Regionalpolitik zielen auf eine Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der ländlichen Regionen ab. Dabei geht es auch darum, die Wertschöpfung in den Regionen zu erhöhen und in den vom Strukturwandel am stärksten betroffenen Regionen Entwicklungsimpulse zu setzen.

Die Regionale Koordinationsstelle (RKS) koordiniert und organisiert die Beratung sowie die Betreuung der Landwirte.

Invasive Neophyten breiten sich in unseren Regionen zwar noch begrenzt aus, müssen aber frühzeitig bekämpft werden, um Biodiversität zu schützen und spätere hohe Kosten zu vermeiden. Das Projekt „Regionale Neophytenstrategie“ koordiniert deshalb die Massnahmen verschiedener Akteure, um effizienter vorzugehen.
Mit dem Austritt der Gemeinden Aeschi und Krattigen aus der Kandertaler Seniorenarbeit per Ende 2023 und der Auflösung der Alterskonferenz hat die Planungsregion Kandertal die Fortsetzung der Seniorenarbeit sichergestellt. Die Planungsregion mit der Kommission Seniorenarbeit Frutigland hat dazu die Gemeinde Frutigen, vertreten durch den Regionalen Sozialdienst, mandatiert, die Geschäftsstelle Seniorenarbeit Frutigland (heute Frutigland 65plus) zu betreiben und mit der Planungsregion Kandertal abzurechnen.

Der aktuelle Vertrag der Anschlussgemeinden läuft bis Ende 2026. Bis zu diesem Zeitpunkt solle eine neue Form der Zusammenarbeit geschaffen werden, an welche die Seniorenarbeit übertragen wird.

Die Gesundheitsversorgung im Kandertal soll auch künftig bedarfsgerecht, professionell und bezahlbar sein. Es braucht kurze Wege für Notfälle sowie häufige Anliegen und Bedürfnisse. Schon heute ist klar: Das geht nur, wenn alle Leistungserbringenden künftig noch enger zusammenarbeiten und gut miteinander vernetzt sind. Gleichzeitig müssen die Gemeinden optimale Rahmenbedingungen schaffen, um Fachkräfte in die Region zu holen und zu halten.

Beides aktiv voranzutreiben, ist das Ziel des «Gesundheitsnetzwerk Kandertal».

Die RVK5 ist eine von sechs regionalen Verkehrskonferenzen (RVK) im Kanton Bern. Gemeinsam mit dem Kanton und den Transportunternehmungen ist sie für die Planung des öffentlichen Regionalverkehrs zuständig.
Als erste Anlaufstelle für Energiefragen bietet die öffentliche regionale Energieberatung eine neutrale und kompetente Vorgehensberatung im Sinne der kantonalen und eidgenössischen Energiepolitik. Die Beratungen erfolgen je nach Fragestellung am Telefon, per E-Mail, im Büro in Thun und Zweisimmen oder vor Ort.